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Studie zur Brustkrebs-Vorbeugung:

1.000ste Teilnehmerin kommt aus Hamburg
[06.09.2005]  Die Eidelstedterin A. S.* trägt ein erhöhtes Risiko an Brustkrebs zu erkranken: Bereits bei Mutter und Schwester wurde der bösartige Tumor gefunden und bei ihr selbst wurde bereits eine Krebsvorstufe entdeckt. Deshalb ist die 60-Jährige froh, an einer Studie zur Vorbeugung von Brustkrebs teilnehmen zu können.

„Dass ich ein hohes Risiko habe, war mir klar“, berichtet Frau A. S. „Meine Mutter starb bereits mit 46 Jahren am Brustkrebs und meine Schwester war 39, als ein böser Knoten in ihrer Brust entdeckt wurde.“ Im Mai wird bei einer Mammografie eine Ablagerung in der Brust der Eidelstedterin entdeckt. Eine Krebsvorstufe, wie sich nach der Gewebeuntersuchung herausstellt. „Der Schreck war natürlich groß,“ erinnert sich Frau A.S. Sie folgt dem Rat ihrer Frauenärztin und lässt sich im Brustzentrum des Universitätskrankenhauses Eppendorf (UKE) in die internationale Studie zur Brustkrebs-Vorbeugung aufnehmen. Sie ist genau die 1.000ste Frau, die an dem wissenschaftlichen Programm teilnimmt. Geplant sind weltweit insgesamt 10.000 Frauen.

Im Rahmen der Studie nimmt Frau A. S. fünf Jahre lang ein Antihormon ein und senkt dadurch ihr Brustkrebs-Risiko erheblich. Außerdem wird sie von besonders qualifizierten Ärzten betreut und engmaschig untersucht. „Seitdem bin ich wieder zuversichtlich - denn damit tue ich alles, um mich vor Brustkrebs zu schützen“, ist sich die Eidelstedterin sicher.

Frauen, die ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko haben, ihre Wechseljahre bereits hinter sich haben und nicht älter als 70 Jahre sind, können an der Studie mit dem Kürzel IBIS-II teilnehmen. Nähere Informationen sind auf dieser Internetseite unter IBIS-II-Programm erhältlich, unter Kontakt zu Studienzentren befindet sich eine Liste der Praxen und Kliniken, die an der Studie teilnehmen. So gibt es in Hamburg neben dem UKE (Ansprechpartner Herr Herbst: Tel. 040/428032550) drei weitere Studienzentren, das Mammazentrum Hamburg e. V. (Herr Dr. Friedrichs: Tel. 040/4505700 oder 41172929), das Marienkrankenhaus (Frau Dr. Stark: Tel. 040/25461607) und das Albertinen-Krankenhaus (Frau Wohlers: Tel. 040-55882226). In Schleswig-Holstein beteiligen sich die Universitätsklinken in Kiel (Herr Dr. Maass: Tel. 0431/5972100) und Lübeck (Herr Dr. Friedrich: Tel. 0451/5002155) an der Studie.

Quelle:
Presseinformation der Kampagne „Brustkrebs Vorbeugen!“ vom 06. September 2005
*Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt


 

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