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Das IBIS-II-Programm

Studien zur Vorbeugung: das IBIS-II-Programm

Das IBIS-II-Programm ist eine klinische Studie, in der untersucht wird, wie man mit Medikamenten einer Brustkrebserkrankung bei Frauen vorbeugen kann, die ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs haben.
Das IBIS-II-Programm hat das Gütesiegel A der deutschen Krebsgesellschaft erhalten. Nur Krebsstudien, die auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau durchgeführt werden und damit strengsten Qualitätsansprüchen genügen, werden mit diesem höchsten Gütesiegel ausgezeichnet.

Wofür steht der Name IBIS-II?

Die Abkürzung IBIS-II steht für den englischen Namen „International Breast Cancer Intervention Study-II”. Frei übersetzt bedeutet dies „Zweite internationale Studie gegen Brustkrebs”.

Was ist der Anlass für das IBIS-II-Programm?

In bereits abgeschlossenen Studien wurde das Medikament Tamoxifen zur Vorbeugung gegen Brustkrebs bei Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko untersucht. Die Ärzte stellten fest, dass durch Tamoxifen die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, bei diesen Frauen deutlich reduziert werden konnte.

Eine Weiterentwicklung des Tamoxifens stellt der Aromatasehemmer Anastrozol dar. Bei bereits an Brustkrebs erkrankten Frauen hat man in Studien herausgefunden, dass Anastrozol wirksamer und besser verträglich als Tamoxifen war.

Im IBIS-II-Programm soll nun untersucht werden, wie effektiv Anastrozol das Risiko, einen Brustkrebs zu entwickeln, verringern kann und ob es auch bei der Vorbeugung verträglicher als Tamoxifen ist.

Die Kampagne "Brustkrebs vorbeugen"

Jede Frau sollte ihr persönliches Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, kennen. Ist dieses erhöht, können Vorsorgeuntersuchungen intensiviert werden. Und auch die Teilnahme am vorbeugenden IBIS-II-Programm kann in Betracht kommen. Die Kampagne "Brustkrebs vorbeugen!" begleitet den Start des IBIS-II-Programms, das seit Januar 2003 weltweit durchgeführt wird. Im Rahmen dieser Kampagne werden Frauen aufgefordert, ihr persönliches Brustkrebsrisiko zu testen und über Möglichkeiten der Früherkennung und Vorbeugung informiert.

 

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