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Wie entsteht Brustkrebs?

Fehler bei der  Zellteilung

Alle Zellen unseres Körpers werden ständig erneuert. Die neuen Zellen entstehen durch die Teilung bereits vorhandener Zellen - der so genannten Zellteilung. Normaler Weise bildet der Körper immer nur genau so viele Zellen, wie gerade benötigt werden. Die neuen Zellen übernehmen genau die Funktion der alten Zellen, aus denen sie entstanden sind. Es kann jedoch vorkommen, dass bei einer Zellteilung krankhafte, so genannte entartete Zellen, entstehen.

Entwicklung der entarteten Zellen

Diese Zellen wachsen und vermehren sich weitestgehend unkontrolliert. Zunächst wuchern die entarteten Zellen nur an ihrem Entstehungsort und bilden eine Geschwulst, einen Tumor. Dann breiten sich die Tumorzellen im umgebenden Brustgewebe aus und zerstören es. Danach können sie sich über das Blut oder die Lymphbahnen auch in andere Bereiche des Körpers verbreiten. Sie nisten sich in entfernte Organe, zum Beispiel in der Lunge oder in den Knochen, ein und bilden dort Tochtergeschwülste, so genannte Metastasen.

Gute Heilungschancen bei frühzeitiger Entdeckung

Wird ein bösartiger Brusttumor frühzeitig erkannt, etwa durch die Entdeckung eines kleinen Knotens in der Brust, dann bestehen in der Regel noch keine Tochtergeschwülste, und die Brustkrebserkrankung kann geheilt werden. Deshalb ist eine gute Früherkennung von ganz entscheidender Bedeutung für die Vorbeugung und die Heilungschancen von Brustkrebs.

Warum entsteht Brustkrebs?

Wie es dazu kommt, dass normale Zellen oder bestimmte gutartig veränderte Zellen der Brust sich in Krebszellen verwandeln, ist in allen Einzelheiten noch nicht vollständig geklärt. So viel ist jedoch klar: es gibt nicht eine Ursache für Brustkrebs. Vielmehr müssen viele verschiedene Einflüsse zusammentreffen, damit aus einer normalen Zelle eine Krebszelle wird.

Welche Einflüsse dies sind, ist bis heute nur zum Teil bekannt und nach wie vor Gegenstand der Krebsforschung in aller Welt.
 

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