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Was ist Brustkrebs ( Mammakarzinom ) ?

Definitionen

Brustkrebs oder Mammakarzinom ist eine bösartige Erkrankung, die ihren Ausgangspunkt in der Brust meist in Form eines Tumors  hat. Allerdings sind drei Viertel aller Brusttumoren gutartig und stellen somit keinen Brustkrebs dar.

Mit dem Begriff Tumor bezeichnen wir eine Geschwulst, die aus entarteten Zellen besteht. Wie es dazu kommt, dass Zellen entarten, können Sie im Abschnitt „Wie entsteht Brustkrebs?“ nachlesen.

Gutartige Brusttumoren

Die gutartigen Tumoren in der Brust können in den meisten Fällen problemlos entfernt werden und es besteht keine Gefahr, dass Tochtergeschwülste - so genannte Metastasen - entstehen. Gutartige Brustveränderungen gehen häufig vom Bindegewebe aus und heißen dann Fibrome. Sie können aber auch aus dem Fettgewebe hervorgehen, in der Fachsprache heißen sie dann Lipome. Häufige gutartige Veränderungen sind auch Zysten. Es handelt sich dabei um kleine oder größere, mit Flüssigkeit gefüllte, von einer Wand umgebene Hohlräume im Gewebe.

Bösartige Brusttumoren

Mit dem Wort Brustkrebs oder Mammakarzinom bezeichnet man bösartige Tumoren der Brust. Diese gehen stets vom Drüsengewebe der Brust aus. Die meisten bösartigen Tumoren, rund 60 Prozent, wachsen im äußeren oberen Quadranten, also in dem der Achselhöhle nächsten Teil der Brust.

Brustkrebs ist in den industrialisierten Ländern die häufigste Krebserkrankung bei Frauen insgesamt und die häufigste Todesursache bei Frauen im Alter zwischen 35 und 55 Jahren. In Deutschland erkranken rund 51.000 Frauen jährlich neu. Das bedeutet, dass statistisch gesehen etwa jede 9. Frau hier zu Lande im Laufe ihres Lebens Brustkrebs bekommt.  
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