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Broschüre informiert über Mammographie-Screening

[20.01.2010] Für Frauen, die sich für das Mammographie-Screening-Programm interessieren, gibt es eine neue Informationsbroschüre, die gemeinsam von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie, der Deutschen Krebshilfe und dem Deutschen Krebsforschungszentrum entwickelt wurde.

Die Broschüre mit dem Titel „Mammographie-Screening. Früherkennung von Brustkrebs. Was Sie darüber wissen sollten.“ gibt Auskunft über das Screening-Programm. Der Ratgeber wurde an alle Haus- und Frauenarztpraxen versandt mit der Möglichkeit, weitere Exemplare kostenlos zu bestellen, um sie an interessierte Frauen weiterzugeben. Die Broschüre kann aber auch im Internet unter www.krebshilfe.de heruntergeladen werden.

Studien zeigen, dass sich Frauen mehr Auskunft über das Mammographie-Screening-Programm wünschen. Dabei spielen Frauen- und Hausärzte bzw. -ärztinnen für die Frauen eine wichtige Rolle. Ziel der bundesweiten Informationsaktion sei es daher, Ärztinnen und Ärzte dabei zu unterstützen, Frauen zuverlässige Informationen zum Screening-Programm zur Verfügung zu stellen, so die Initiatoren der Aktion. Denn ein wesentlicher Baustein für die Akzeptanz des Programms seien glaubwürdige und verständliche Informationen. Die Broschüre könne den Frauen bei ihrer Entscheidung über eine Teilnahme am Programm eine gute Orientierung bieten.

Sie enthält Informationen über den Ablauf des Mammographie-Screening-Programms, Nutzen und Risiken der Untersuchung und wichtige Hintergrundinformationen zum Thema Brustkrebs. Ergänzt wird der Inhalt durch ein kleines Glossar, in dem wesentliche Fachbegriffe des Screening-Programms kurz und allgemein verständlich erklärt werden.

Das Mammographie-Screening in Deutschland

Jede Frau erhält im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre eine schriftliche Einladung zum Mammographie-Screening. Die Einführung des Programms wurde im Jahr 2002 vom Bundestag beschlossen. Ziel des Screening-Programms ist es, Brustkrebs so früh wie möglich zu entdecken, um die betroffenen Frauen schonender und mit guter Aussicht auf Erfolg behandeln zu können. Langfristig wird eine Senkung der Sterblichkeit an Brustkrebs erwartet. Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Über 57.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Brustkrebs, etwa 17.000 Frauen versterben an den Folgen dieser Erkrankung.

Quelle:
Presseinformation der Deutschen Krebshilfe vom 07.12.2009 „Broschüre informiert Frauen über Früherkennung von Brustkrebs“



 

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