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Neue Broschüre informiert über Mammographie-Screening

[08.10.2009] Frauen in der BRD können im Alter von 50 bis 69 alle zwei Jahre am kostenlosen Mammographie-Screening teilnehmen. Fundierte Antworten auf alle Fragen zur Röntgen-Reihenuntersuchung der Brüste liefert eine Broschüre der Kooperationsgemeinschaft Mammographie.

In der 24 Seiten umfassenden Broschüre erhalten interessierte Frauen präzise Informationen zum Beispiel über den Ablauf des Programms sowie den Nutzen. Die Broschüre verschweigt aber auch die Risiken der Untersuchung nicht. Ergänzt wird das Ganze durch wichtige Fakten zum Brustkrebs. In einem Glossar werden wesentliche Fachbegriffe des Screening-Programms kurz und allgemein verständlich erklärt.

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie ist in gemeinsamer Trägerschaft von den gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung im August 2003 gegründet worden. Ihre Aufgabe ist die Koordination, Qualitätssicherung und Evaluation des Mammographie-Screening-Programms. Fünf Referenzzentren in Berlin, Bremen, Südwest (Marburg), München und Münster übernehmen regional die Aufgaben der Kooperationsgemeinschaft und sind für die Fortbildung der am Programm teilnehmenden Ärzte und Ärztinnen sowie der radiologischen Fachkräfte verantwortlich.

Das Mammographie-Screening in der BRD

Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening-Programm ist auf der Grundlage eines einstimmigen Beschlusses des Deutschen Bundestages und des Bundesrates im Jahr 2002 eingeführt worden, um die Sterblichkeit von Frauen an Brustkrebs zu senken.

Das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs richtet sich bundesweit an über zehn Millionen Frauen. Es wird von Ärzten und Ärztinnen sowie radiologischen Fachkräften in insgesamt 94 Screening-Einheiten getragen. Das Mammographie-Screening-Programm ist das erste systematische Krebsfrüherkennungsprogramm nach europäischen Qualitätsstandards in Deutschland und das größte Screening-Programm in Europa. Regelmäßige Zertifizierungen aller Screening-Einheiten sowie eine umfassende Evaluation der Abläufe und Ergebnisse des Programms durch die Kooperationsgemeinschaft Mammographie sollen gewährleisten, dass die Qualitätsstandards eingehalten werden.

Quelle:
www.mammo-programm.de


 

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