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Brustkrebs: Risiko lässt sich vorhersagen

[ 01.05.2009] Wie hoch das Brustkrebsrisiko von Frauen nach den Wechseljahren ist, kann über eine Kombination von verschiedenen Risikofaktoren bestimmt werden. Das schreiben Forscher vom California Pacific Medical Center in San Francisco/USA in einer aktuellen Veröffentlichung.

Für ihre Studie analysierten die US-Wissenschaftler mehrere klinische Untersuchungen und Übersichtsarbeiten. Die Forscher fanden dabei heraus, dass einen besonders hohen Vorhersagewert für eine spätere Brustkrebserkrankung anscheinend vor allem die Brustdichte hat. Auch der Lebensstil beeinflusst offenbar das Brustkrebsrisiko – bei Frauen in jedem Alter. Wer regelmäßig Sport treibt, abnimmt, sich fettarm ernährt und seinen Alkoholkonsum zurückschraubt, kann sein Risiko verringern, berichten die Wissenschaftler.

Hingegen scheinen ethnische Herkunft, Alter, Einkommen und die sozialen Verhältnisse weniger wichtige Faktoren zu sein. „Für Frauen mit einem hohen Brustkrebsrisiko sind diese Erkenntnisse sehr wichtig“, meint Studienleiter Steven Cummings. Sie könnten vorsorgen und beispielsweise häufiger eine Mammographie lassen. Welche Frühererkennungsmaßnahmen sinnvoll sind, besprechen Frauen am besten mit ihrem Frauenarzt.

Studie zur Brustkrebs-Vorbeugung für Frauen mit einem hohen Brustkrebsrisiko

Derzeit wird mithilfe des IBIS-II-Programms geklärt, ob mittels des Wirkstoffs Anastrozol, der sich bereits in der Brustkrebstherapie bewährt hat, bei Frauen mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko die Entwicklung eines bösen Knotens in der Brust verhindern lässt. Unter dem Menüpunkt „Das IBIS-II-Programm“ finden Sie auf dieser Seite Informationen über das Präventions-Programm.

Quelle:
Cummings S et al. Systematic Estimation of Breast Cancer Risk Appears Justified in Postmenopausal Women; JNCI Journal of the National Cancer Institute 2009 101(6):361; doi:10.1093/jnci/djp075

 

 

 


 

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