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11 Tipps zur Senkung des Krebsrisikos

[03.02.2009] Eine gesundheitsbewusste Lebensweise trägt entscheidend dazu bei, das Krebsrisiko zu senken. Dabei werden Faktoren wie Rauchen oder eine ungesunde Ernährung vermieden, die die Entstehung von Krebs begünstigen. Im so genannten „Europäischen Kodex zur Krebsbekämpfung“ sind in 11 Regeln die wichtigsten Ratschläge zum Thema Krebsvorsorge zusammengefasst.

"Bis zu zwei Drittel aller Krebserkrankungen sind vermeidbar. Wer auf sich und seine Gesundheit achtet und die Regeln ernst nimmt, kann viel dazu tun, sein Krebsrisiko zu senken", erklärt Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe.


Europäischer Kodex zur Krebsbekämpfung
Bestimmte Krebskrankheiten können vermieden werden, und der allgemeine Gesundheitszustand lässt sich verbessern, wenn Sie gesundheitsbewusster leben.

  1. Rauchen Sie nicht! Wenn Sie rauchen, sollten Sie so schnell wie möglich damit aufhören. Wenn Ihnen dies nicht gelingt, rauchen Sie nicht in Anwesenheit von Nichtrauchern!
  2. Vermeiden Sie Übergewicht.
  3. Unternehmen Sie täglich irgendeine flotte körperliche Betätigung.
  4. Erhöhen Sie Ihren täglichen Verzehr an abwechslungsreichem Obst und Gemüse; nehmen Sie täglich mindestens fünf Mahlzeiten zu sich. Begrenzen Sie die Aufnahme von Nahrungsmitteln, die reich an Fetten tierischen Ursprungs sind.
  5. Wenn Sie Alkohol trinken, ob Bier, Wein oder Spirituosen, beschränken Sie Ihren Alkoholkonsum auf zwei Getränke pro Tag, wenn Sie männlichen Geschlechts sind, bzw. auf ein Getränk pro Tag, wenn Sie weiblichen Geschlechts sind.
  6. Vorsicht vor übermäßiger Sonnenbestrahlung! Dies gilt insbesondere für Kinder und Heranwachsende. Wer zu Sonnenbränden neigt, sollte sich ständig gezielt schützen.
  7. Halten Sie genauestens Vorschriften ein, durch Sie vor einem Kontakt mit krebserregenden Stoffen geschützt werden sollen. Befolgen Sie genau die Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften über Substanzen, die Krebs verursachen können. Befolgen Sie die Ratschläge der nationalen Strahlenschutzämter.
  8. Frauen ab 25 sollten an Früherkennungsuntersuchungen auf Gebärmutterhalskrebsteilnehmen. Diese sollten im Rahmen von Programmen mit Qualitätskontrollverfahren erfolgen, die in Einklang mit den Europäischen Leitlinien zur Qualitätssicherung bei Zervikal-Vorsorgeuntersuchungen stehen.
  9. Frauen über 50 sollten an Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen. Diese sollten im Rahmen von Programmen mit Qualitätskontrollverfahren erfolgen, die in Einklang mit den Europäischen Leitlinien zur Qualitätssicherung bei Mammographie-Vorsorgeuntersuchungen stehen.
  10. Männer wie Frauen ab 50 sollten an Kolorektal-Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen. Diese sollte im Rahmen von Programmen mit verfahrensinhärenten Qualitätssicherungsmaßnahmen geschehen.
  11. Nehmen Sie an Programmen zur Impfung gegen Hepatitis B-Virusinfektionen teil.

Quelle:
www.eu-kommission.de

 


 

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